@Saunagschichtln und Historie - Action Reading und Writing Nachtrag by Corona Gsteu

ZUM BRIGITTENAUER BAD UND SEINEN SAUNABEREICHEN - Text von Bernhard

 

Geschichtlich kann gesagt werden daß bereits die Römer, Bäder in Wien –Vindobona unterhielten.

Im Mittelalter gab es die Badestuben, die sich bis heute noch in Flurnamen und diversen Gebäuden

manifestierten wie z.B. Stubenviertel, Stubentor oder Stubenturm.

Später entstanden die „Tröpferlbäder“ wie im 21. das Weiselbad oder im 6. wie jenes an der

Wienzeile oder das Penzingerbad (heute Sauna, Dusch- und Wannenbad) an der Hütteldorferstrasse

im 14. Bezirk.

Um 1800 kamen dann Thermalbäder hinzu wie das Theresienbad im 12., das Pfannersche Mineralbad

das Heiligenstädter Bad im 19. oder das Döblinger Heilbad.

Nach der Donauregulierung waren die ersten Badeschiffe auf der Donau und am Donaukanal

angesagt, wie z.B. das Schleusenbad vis-a-vis vom „Schützenhaus“ Schottenring und Rossauerlände

am Donaukanal.

Nach den beiden Weltkriegen und dem wirtschaftlichen Aufschwung beschloss die Gemeinde unter

Stadtrat Hubert Pfoch ein Bäderprogramm im Jahr 1968. So wurden zwischen 1970 und 1984, 10

Bäder in Wien errichtet. In diesen Zeitraum fällt auch die Errichtung des „Brittenauer-Bad“ auf der

„Mazzesinsel“, welches am 19. April 1983 eröffnet wurde und wie die anderen 6 „Kistelbäder“ nach

Prof. Grünberger aus einer Schwimmhalle 2 getrennten Saunabereichen und einem Brausebad

(Tröpferlbad) bestehen. Die Außenanlagen sind je nach vorhandenen Freiflächen anders gestaltet,-

mit oder ohne Sommerbad.

Zu den Saunabereichen und damit verbundenen gesundheitlichen Aspekten:

Die Bioblocksauna hat zwischen 65-80° die mitteleuropäischen, finnischen Saunakammern haben 80-

110° (wenn voll aufgedreht sein sollten). Diese Temperaturen bewirken dass der Kreislauf auf

Hochleistungsniveau anspringt, die Blutgefäße erweitern sich, das Herz pulsiert mehr, der Blutdruck

steigt, die Muskeln entspannen und die Schleimhäute in der Nase im Mund und der Rachen lösen

sich. Doch ohne Kaltwasserschock bringt es nichts, daher nachher Schweiß warm abduschen und

dann kalt duschen oder ab ins Tauchbecken,- die Blutgefäße verengen sich schlagartig, der Blutdruck

steigt sofort und Hormone sowie Adrinalin wird freigesetzt.

Diesen körperlichen Schwankungen ist auch der einzelne Besucher mehr oder weniger ausgesetzt.

 

Daher nun meine persönliche (;-) Beschreibung zu den verschiedenen Typen die diese Einrichtung besuchen: Text von Bernhard

.) jener der die Gesellschaft sucht kommt geht auf 2-3 Aufgüsse und dann mit Begleitung ins

   Saunabuffet verschwindet, nachher dann eventuell noch ein Aufguss kommt und nach erfolgter

   Körperpflege ab nach Hause verschwindet,-   oder doch noch zum Wirten geht ; - dieser redet meist

   in der Kammer wenig bis gar nichts.

.) derjenige der vom Vortag schwer gezeichnet ist geht ebenso auf 1-2 Aufgüsse und spielt dann im

   Ruhebereich theaterreif das Sägewerk und nachdem Gott in wieder geweckt hat, ist er nach der

   Körperpflege weg;- er möchte nichts hören oder sehen.

.) der vor lauter Tratschen den Aufguss eigentlich schon versäumt hat und trotzdem bei rot noch

   hinein huscht

.) der schon weit vor dem Aufguss in der Kammer sitzt und beim ersten Aufguss fluchtartig bei

   rot das Weite sucht

.) der Dauerredner kommt in die Kammer und muss stets quasseln, und auch  wenn es noch so

    banal ist oder wirklich schon saublöd sich darstellt

.) der der die finnische Sauna in eine russische verwandeln möchte, - immer noch zu wenig Wasser

   schreit und dann als erster die Kammer verlässt.

.) der die Leute mit Schmäh unterhält,- eventuell in Doppelkonferance, wo andere es still haben

    wollen

.) der Nörgler,- wegen angeblich schlechten Duft, wegen zu wenig oder zu viel Wasser bei jedem

    Aufguss

.) der der sich durch Gestöhne oder Gewinsels seines Daseins bemerkbar machen muss

….. sollte ich einen Charakter vergessen haben so soll jeder für sich zum Vorgenannten ihn dazu

      denken und ich glaube jeder könnte sich in die eine oder andere Kategorie selbst einreihen,-

      so ists in der Sauna in Brigittenau.

 euer Bernhard

18_00 Aufguss Pflichttermin Menthol_Kirsche.jpg

"Frauen gestern und heute" Einladung zur Finissage am So. 31.03. um 16:00 by Corona Gsteu

"Frauen gestern und heute"

Anlässlich des Internationalen Frauentages präsentiert der Verein KunstPlatzl eine Ausstellung, eine Lesung und Kurzfilme zum Thema "Frauen gestern und heute". 
Die Finissage am 31. März wird ab 16 h von BV in Uschi Lichtenegger  im GB* -Stadtteilbüro

am Max-Winter-Platz Nr. 23. 1020 eröffnet. (Einlass 15.30)

Die Mitglieder und Gastkünstler Kurt Blenz, Sonja Frank, Corona Gsteu (concept art), Albert Hirl, Ernest Kaiser, Franz Simon, Maria Stransky und Kurt Kramer zeigen zum Ausstellungsthema Bilder, Fotografien und Schmuck.

Gedenken an starker Frauen  u.a. Elisabeth T. Spira und Ute Bock.

zur Finissage am 31. März spricht Mag.a Dr. Susanne Bock (geb. 1920, Autorin, lebt in Wien). Der Kurzfilm über sie ist von Heinz Granzer, Zusammenstellung Martin Frank,  Sie ist Ehrenmitglied des Vereins, Als Zeitzeugin von Schüler_innen sprach sie über ihre Schulzeit bis 1938 und das britische Exil. 

Hier sind einige Bilder der Vernissage:

https://www.kunstplatzl.info/Termine%20ab%202015/2019/Starke%20Frauen%202019/Fotos%203%202019.htm

Der Wiener Kunst- und Kulturverein KunstPlatzl  wurde 2002 in der Leopoldstadt gegründet. Namhafte Personen wie Herr Bundespräsident a.D., Dr. Heinz Fischer, Kabarettist Gerhard Bronner, Schauspieler Erwin Steinhauer, sowie viele bildende und darstellende Künstler konnten dazu gewonnen werden, bei den Veranstaltungen mitzuwirken. Es werden  Kunstausstellungen und Gedenkprojekte im In- und Ausland präsentiert.    

alles Gute und dank für ihr Interesse!

im Namen aller mitwirkenden KünstlerInnen

Vielen Dank fürs Mitwirken

Sonja Frank und Corona Gsteu

www.coronagsteu.com


Finissage Einladung.jpg

TOGETHER - Q202 Atelierrundgang 7 KünstlerInnen im MAXI by Corona Gsteu

Ort: Max-Winter-Platz 23.

Wir sind Nr. 40 auf der Wanderkarte(;-).

http://www.q202.at/media/Q202_Wanderkarte_2019.pdf

Q 202 Atelierrundgang Fr. 5.04.-So. 7.04. 2019

MAXI | Malerei |  Fotografie | Zeichen-Performance

 2., Max-Winter Platz 23 | GB*-Stadtteilbüro

Corona Gsteu | www.coronagsteu.com
5.04.|19:00 Action Reading

Karbassioun Michèle | www.mjk-art.com

VEROSmejkal | www.vero-art.com  

Katharina Reich | reich_katharina@yahoo.de  

Sabina Naber | www.sabinanaber.at     

Marlon Ra Pollhammer | Ra9292@gmx.at 

Jagoda Lessel | www.jagodalessel.com 

Präsentation “Handlungsanweisung für das Spiegelbild”,  presentation “instruction for the reflection” concept and project ©️ Corona Gsteu, Foto ©️Foto Fally

Präsentation “Handlungsanweisung für das Spiegelbild”,

presentation “instruction for the reflection” concept and project ©️ Corona Gsteu, Foto ©️Foto Fally

"Frauen gestern und heute" Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März 2019 laden wir zur Ausstellung und Lesung by Corona Gsteu

Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März 2019 laden wir zur Ausstellung und Lesung "Frauen gestern und heute" 

Vernissage Sa. 9. März 16 h

Finissage    So. 31.März 16h

Der Wiener Kunst- und Kulturverein KunstPlatzl  wurde 2002 in der Leopoldstadt gegründet. Namhafte Personen wie Herr Bundespräsident a.D., Dr. Heinz Fischer, Kabarettist Gerhard Bronner, Schauspieler Erwin Steinhauer, sowie viele bildende und darstellende Künstler konnten dazu gewonnen werden, bei den Veranstaltungen mitzuwirken. Es werden  Kunstausstellungen und Gedenkprojekte im In- und Ausland präsentiert.

Anlässlich des Internationalen Frauentages präsentiert der Verein KunstPlatzl vom 9. - 31. März eine Ausstellung, eine Lesung und Kurzfilme zum Thema "Frauen gestern und heute".

Die Vernissage am 9. März ab 16 h wird von BR in Mag.a Verena Florian im GB* -Stadtteilbüro

am Max-Winter-Platz Nr. 23, 1020 eröffnet.

Es folgt eine Lesung des Ersten Wiener LeseTheaters. Vorgestellt werden "Starke Frauen" u.a. Anna Mahler (1904-1988, Bildhauerin, Tochter von Alma u. Gustav Mahler, Free Austrian Movement-Mitglied), Helga Michie (1921-2018, Grafikerin, Zwillingsschwester von Ilse Aichinger) und Ute Bock (Menschenrechtsaktivistin).

Die Mitglieder und Gastkünstler Kurt Blenz, Sonja Frank, Corona Gsteu, Albert Hirl, Ernest Kaiser, Franz Simon, Maria Stransky und Kurt Kramer zeigen zum Ausstellungsthema Bilder, Fotografien und Schmuck.

Die Finissage am 31. März wird ab 16 h von BV in Uschi Lichtenegger im GB* -Stadtteilbüro

am Max-Winter-Platz Nr. 23. 1020 eröffnet. 

Die Kurzfilme stellen zur Vernissage Helga Michie und zur Finissage am 31. März ab 16 h  ein Ehrenmitglied des Vereins Mag.a Dr. Susanne Bock (geb. 1920, Autorin, lebt in Wien) vor.
Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Fr 14-18 h, Do 9-18 h; (bitte vorher unter 01 214 39 04 anrufen, da der Raum mehrfach genutzt wird) Vernissage u. Finissage: 15.30-19 h.

Frauen_A3_Final_SF.jpg

Action Reading 30. Jänner 2019 19:30 by Corona Gsteu

Zur Vorgeschichte:

Eines Mittwochs habe ich Gerti gebeten mir etwas über ihre Beweggründe zu schreiben, warum sie seit vielen Jahren in die Brigittenauer Sauna geht. Den Mittwoch drauf  kam sie und hat gesagt: “Corona, Ich habe überhaupt nicht schlafen können heute Nacht, weil mir nichts eingefallen ist und du ja gesagt hast ich soll was schreiben oder zeichnen…dann ist mir doch noch was eingefallen”,

…und genau das möchte ich Euch nicht vorenthalten. Ich war echt so gerührt und hab sie abgebusselt.

Gerti sagt:

"Sauna" sagen viele

muss ich nicht haben,

man kann sich im Leben

an schöneren Dingen laben

Entweder man hasst sie,

oder man liebt sie,

aber wenn sie deine Leidenschaft

kannst auf sie nicht verzichten

musst Dir die wöchentliche Zeit einrichten

um mit Freunden zu verweilen

zur Entspannung und fürs Heilen

deiner müden Glieder

darum kommst du immer weder.

”eure Gerti”

Alex sagt:

3 Gründe warum mir der Mittwoch in der Brigittenauer-Sauna so gefällt!!!

1.)  sehr freundliche und familiäre Atmosphäre

2.)  der „Duft-Walter“ mit seinen tollen Düften und seinem Obstkörbchen

3.)  mein persönliches Wohlbefinden wenn ich nach 6 Aufgüssen, einer Rasur und einer Dusche mich komplett erledigt aufs Ohr hau. 

GLG Alex

Hasan sagt:

Hallo liebe Corona

Ja warum komme ich in die Sauna?

Weil hier eine gute Atmosphäre ist.

Ich kenne fast alle hier und mache sehr viele Aufgüsse.Mir macht es mehr Spaß in die Sauna zu gehen, es ist besser als  in einem Lokal sitzen. Und es gibt keinen Rassismus hier.

LG. Hasan

Gitti sagt:

Zur Sauna kam ich durch eine Freundin, die nicht alleine in die hausgemeinschaftliche Sauna gehen wollte.

Anfangs war ich nur als Begleitung, später dann alle zwei Wochen dabei. Nachdem ich meinen Mann kennen lernte, war dann Mittwoch unser fixer Saunatag, den ich sehr genieße. Wir hatten mehrere Bäder ausprobiert.

Aber so wie in der Brigittenauer Sauna, so nett und liebenswürdig wurden wir nirgends aufgenommen, ich freue mich jeden Mittwoch schon auf den nächsten.

Eure Gitti

Walter sagt:

Nach vielen Jahren in der Brigittenau ein Rückblick und eine Vorausschau auf hoffentlich noch viele weitere.

Es begann mit einem Job bei der Creditannstalt

(erinnern Sie sich noch?) am Julius-Tandler-Platz.

Zweimal ums Eck war das Brigittenauer Hallenbad

und ich erklärte den Mittwoch Nachmittag zum zweiten

Wochenende. Der wöchentliche Saunabesuch wurde zur

Routine. Viele der damaligen Freunde sind leider nicht

mehr unter uns. Der Schani, der Onkel Hans, der Bernhard

(von der Austria Tabak), einer der vielen anderen Walters,

der kleine Edi, der Herbert, der Toni, um nur einige zu nennen.

Seit einigen Monaten, oder ist es schon ein Jahr, kommt

einer der Stammgäste leider auch nicht mehr: der Hausmeister

Pepi geht fremd weil ihn irgendwer beleidigt hat oder

aus irgendwelchen anderen Gründen (zu viele Ausländer?).

Dabei wohnt er wirklich einmal ums Eck.

Schlimm war's wie die Sauna brannte. GESCHLOSSEN - und das

gleich für einige Monate. Im Ausweichquartier im Dianabad

erfand ich dann meinen besten Aufguss: Menthol mit Kirsche.

Der ist seit damals DER Hit am Mittwoch um 18:00.

Unser Weltmeister, das Harry, mag ihn aber gar nicht und

daher kommt er jetzt immer erst nach 6 um seine ätherischen

Öle zu versprühen oder einige Male Musik zu spielen und

eindrucksvolle Wachelperformances zu bieten.

Den "Kampf" um der 6er-Aufguss habe ich dank vieler Fans

für mich etschieden.

Einige andere Aufgießer brachten auch Marillen"duft" mit und

diese Tradition konnte ich dank Christian, der irgendwann

Hausverbot bekam, fortsetzen (er bringt mir das Rohmaterial

im die Gruam). Das ist der zweite Höhepunkt des Nachmittags.

Dank einiger Vorlieben gibt jetzt schon ein ziemlich festes

Programm:

14:00 Brot

16:00 Cappuccino

16:40 Marille

17:20 Schoko-Minze (after Eight)

17:40 Rhabarber

18:00 Menthol mit Kirsche

Davor und dazwischen auch Mandarine, Lebkuchen, Erdbeer etc.

All das ist natürlich verboten, weil man keine mitgebrachten

Düfte verwenden darf. Aber unser freundliches Saunapersonal

(Gabi, Sabine, die beiden Marions und andere) drücken die

Augen zu und wir dürfen genießen.

Der Kampf um das Wasserschaff ist Gott sei Dank auch schon

Geschichte (Man durfte in der automatischen Sauna nicht

selbst aufgießen, braucht aber ein bissl H2O für den Duft).

Im Dianabad gibt's übrigend auch einen Menthol-"Aufguss":

Ein Saunawart kommt in die Kammer, streut 2 Bröserln Menthol

auf den Ofen, wünscht viel Vergnügen und geht wieder.

Ich bitte um Entschuldigung für alle die oder alles das ich

vergessen habe und freue mich auf noch viele Saunatage.

“Euer Walter”

Kurti sagt:

Die Sauna ist für mich eines der wichtigsten Dinge im Leben. Seit meinem 18.Lebensjahr genieße ich die Sauna, jede Woche einmal.

Egal ob Sommer oder Winter, es ist das Schönste zum Entspannen.

Aber vor allem glaube ich, dass es mich gesund hält. Husten oder Schnupfen gibt es bei mir nur selten und wenn, dann nur ganz kurz. Danach ist wieder alles schnell vorbei. Jetzt bin ich bereits 72 Jahre alt und ich würde mir wünschen, dass es noch einige Jahre so weiter geht. Was noch ganz wichtig ist! Ich freue mich jedes Mal, wenn ich meine lieben Saunafreunde wieder sehe.

“Euer Kurt”

Sonja sagt:

Was bedeutet für mich die Sauna? Nette Menschen kennen zu lernen,und wir im BB sind eine sehr nette und lustige Gruppe. Ich fühl mich wohl und hab auch im Winter mal wem zum tratschen. Als Dankeschön hab ich halt einige Düfte mit und schwinge auch die Fahne beim Aufguss.

“Eure Sonja”

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"Mittwochspartie Saunagschichteln" Finissage im Rahmen der Ausstellung "Farbschwünge" am 30. Oktober 14:00-18:00, Max-Winter-Platz 23, 1020 by Corona Gsteu

Gerti sagt:

“Sauna” sagen viele

muss ich nicht haben,

man kann sich im Leben

an schöneren Dingen laben.

Entweder man liebt sie,

oder man hasst sie,

aber wenn sie deine Leidenschaft

kannst auf sie nicht mehr verzichten,

musst dir die wöchentliche Zeit einrichten,

um mit Freunden zu verweilen

zur Entspannung und fürs Heilen

deiner müden Glieder,

darum kommst Du immer wieder.

“Eure Gerti”

Walter sagt:

Nach vielen Jahren in der Brigittenau ein Rückblick
und eine Vorausschau auf hoffentlich noch viele weitere.
Es begann mit einem Job bei der Creditanstalt
(erinnern Sie sich noch?) am Julius-Tandler-Platz.
Zweimal ums Eck war das Brigittenauer Hallenbad
und ich erklärte den Mittwoch Nachmittag zum zweiten
Wochenende. Der wöchentliche Saunabesuch wurde zur
Routine. Viele der damaligen Freunde sind leider nicht
mehr unter uns.

Der Schani, der Onkel Hans, der Bernhard
(von der Austria Tabak), einer der vielen anderen Walters,
der kleine Edi, der Herbert, der Toni, um nur einige zu nennen.
Seit einigen Monaten, oder ist es schon ein Jahr, kommt
einer der Stammgäste leider auch nicht mehr: der Hausmeister
Pepi geht fremd weil ihn irgendwer beleidigt hat oder
aus irgendwelchen anderen Gründen (zu viele Ausländer?).

Dabei wohnt er wirklich einmal ums Eck.
Schlimm war's wie die Sauna brannte. GESCHLOSSEN - und das
gleich für einige Monate. Im Ausweichquartier im Diana Bad
erfand ich dann meinen besten Aufguss: Menthol mit Kirsche.
Der ist seit damals DER Hit am Mittwoch um 18:00.
Unser Weltmeister, das Harry, mag ihn aber gar nicht und
daher kommt er jetzt immer erst nach 6 um seine ätherischen
Öle zu versprühen oder einige Male Musik zu spielen und
eindrucksvolle Wachelperformances zu bieten.
Den "Kampf" um der 6er-Aufguss habe ich dank vieler Fans
für mich etschieden.
Einige andere Aufgießer brachten auch Marillen"duft" mit und
diese Tradition konnte ich dank Christian, der irgendwann
Hausverbot bekam, fortsetzen (er bringt mir das Rohmaterial
im die Gruam). Das ist der zweite Höhepunkt des Nachmittags.
Dank einiger Vorlieben gibt jetzt schon ein ziemlich festes
Programm:
14:00 Brot
16:00 Cappuccino
16:40 Marille
17:20 Schoko-Minze (after Eight)
17:40 Rhabarber
18:00 Menthol mit Kirsche
Davor und dazwischen auch Mandarine, Lebkuchen, Erdbeer etc.
All das ist natürlich verboten, weil man keine mitgebrachten
Düfte verwenden darf. Aber unser freundliches Saunapersonal
(Gabi, Sabine, die beiden Marions und andere) drücken die
Augen zu und wir dürfen genießen.
Der Kampf um das Wasserschaff ist Gott sei Dank auch schon
Geschichte (Man durfte in der automatischen Sauna nicht
selbst aufgießen, braucht aber ein bissl H2O für den Duft).
Im Dianabad gibt's übrigend auch einen Menthol-"Aufguss":
Ein Saunawart kommt in die Kammer, streut 2 Bröserln Menthol
auf den Ofen, wünscht viel Vergnügen und geht wieder.
Ich bitte um Entschuldigung für alle die oder alles das ich
vergessen habe und freue mich auf noch viele Saunatage.
Nach vielen Jahren in der Brigittenau ein Rückblick
und eine Vorausschau auf hoffentlich noch viele weitere.
Es begann mit einem Job bei der Creditanstalt
(erinnern Sie sich noch?) am Julius-Tandler-Platz.
Zweimal ums Eck war das Brigittenauer Hallenbad
und ich erklärte den Mittwoch Nachmittag zum zweiten
Wochenende. Der wöchentliche Saunabesuch wurde zur
Routine. Viele der damaligen Freunde sind leider nicht
mehr unter uns. Der Schani, der Onkel Hans, der Bernhard
(von der Austria Tabak), einer der vielen anderen Walters,
der kleine Edi, der Herbert, der Toni, um nur einige zu nennen.
Seit einigen Monaten, oder ist es schon ein Jahr, kommt
einer der Stammgäste leider auch nicht mehr: der Hausmeister
Pepi geht fremd weil ihn irgendwer beleidigt hat oder
aus irgendwelchen anderen Gründen (zu viele Ausländer?).
Dabei wohnt er wirklich einmal ums Eck.


Schlimm war's wie die Sauna brannte. GESCHLOSSEN - und das
gleich für einige Monate. Im Ausweichquartier im Dianabad
erfand ich dann meinen besten Aufguss: Menthol mit Kirsche.

Der ist seit damals DER Hit am Mittwoch um 18:00.
Unser Weltmeister, das Harry, mag ihn aber gar nicht und
daher kommt er jetzt immer erst nach 6 um seine ätherischen
Öle zu versprühen oder einige Male Musik zu spielen und
eindrucksvolle Wachelperformances zu bieten.

Den "Kampf" um der 6er-Aufguss habe ich dank vieler Fans
für mich etschieden.
Einige andere Aufgießer brachten auch Marillen"duft" mit und
diese Tradition konnte ich dank Christian, der irgendwann
Hausverbot bekam, fortsetzen (er bringt mir das Rohmaterial
im die Gruam). Das ist der zweite Höhepunkt des Nachmittags.
Dank einiger Vorlieben gibt jetzt schon ein ziemlich festes
Programm:
14:00 Brot
16:00 Cappuccino
16:40 Marille
17:20 Schoko-Minze (after Eight)
17:40 Rhabarber
18:00 Menthol mit Kirsche

Davor und dazwischen auch Mandarine, Lebkuchen, Erdbeer etc.
All das ist natürlich verboten, weil man keine mitgebrachten
Düfte verwenden darf. Aber unser freundliches Saunapersonal
(Gabi, Sabine, die beiden Marions und andere) drücken die
Augen zu und wir dürfen genießen.
Der Kampf um das Wasserschaff ist Gott sei Dank auch schon
Geschichte (Man durfte in der automatischen Sauna nicht
selbst aufgießen, braucht aber ein bissl H2O für den Duft).
Im Dianabad gibt's übrigend auch einen Menthol-"Aufguss":
Ein Saunawart kommt in die Kammer, streut 2 Bröserln Menthol
auf den Ofen, wünscht viel Vergnügen und geht wieder.
Ich bitte um Entschuldigung für alle die oder alles das ich
vergessen habe und freue mich auf noch viele Saunatage.

Kurti sagt:

Die Sauna ist für mich eines der wichtigsten Dinge im Leben. Seit meinem 18.Lebensjahr genieße ich die Sauna, jede Woche einmal.

Egal ob Sommer oder Winter, es ist das Schönste zum Entspannen.

Aber vor allem glaube ich, dass es mich gesund hält. Husten oder Schnupfen gibt es bei mir nur selten und wenn, dann nur ganz kurz. Danach ist wieder alles schnell vorbei. Jetzt bin ich bereits 72 Jahre alt und ich würde mir wünschen, dass es noch einige Jahre so weiter geht. Was noch ganz wichtig ist! Ich freue mich jedes Mal, wenn ich meine lieben Saunafreunde wieder sehe.

Euer Kurt

Sonja sagt:

Was bedeutet für mich die Sauna? Nette Menschen kennen zu lernen, und wir im BB sind eine sehr nette und lustige Gruppe. Ich fühl mich wohl und hab auch im Winter mal wem zum tratschen. Als Dankeschön hab ich halt einige Düfte mit und schwinge auch die Fahne beim Aufguss.

Gitti sagt:

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