Wie gehts der Malerei? / by Alexandra Prasch

Ja, wie geht’s der Malerei? Hier ein paar Gedanken von mir dazu, dahingeschrieben, wie sie gerade daherkommen:

Meine Malerei und das Zeichnen werden nicht ganz ernst genommen. Weil ich so viele Themen abdecke, viel mache und anbiete - auch in der GB* (= Gebietsbetreuung Stadterneuerung der Stadt Wien). Und weil ich mir da selbst ein bisserl im Weg stehe. Ich verkaufe es nicht richtig und spiele es runter.

Mein Geld verdiene ich hauptsächlich durch die Stadterneuerungsarbeit. Die Malerei ist mein "freiberufliches Hobby/Spaß". Ich nehme sie aber sehr ernst und sie ist mir voll wichtig. Ich ringe mir diese Zeit wirklich von meiner Gesamtzeit ab und nütze sie intensiv, um etwas entstehen zu lassen.

Es ist mein Offenheitspool, mein eigenes persönliches Kreativbecken, mein Quell aus dem ich Kraft schöpfe. Und es ist schon so, dass „Malerei“ in dem Fall für alle kreative Prozesse und Abläufe steht, die ich durchlaufe.

Ich renne ja nicht in der Gegend herum und erzähle jedem immer, was mir gerade durch den Kopf geht oder an welchem Konzept ich gerade arbeite. Teilweise sind es Konzepte, um Menschen zusammen zu bringen oder Möglichkeiten zu schaffen, auch für andere.

Dieser Teil von mir ist wichtig: Meine Visionen sehen, Gedanken ausdrücken, ausleben und weiterspinnen. Stark nach außen gehen, kräftig dastehen und mich mitteilen, und meine persönliche Botschaft vermitteln, viel von mir geben!

Die Bereiche vermischen sich insofern, als es Bewohner eingefordert haben. Ich jedoch für meinen Teil kann es sehr gut trennen.

Viel von mir geben tue ich auch in der Gebietsbetreuungs-Arbeit. Mit dem Fokus, offen zu sein für andere. Ihre Bedürfnisse, ihr Können und ihre Potenziale in den Vordergrund zu stellen.

Zu aktivieren, heraus zu kitzeln und mich persönlich sehr zurückzunehmen. Es ist eine Kunst, das zu tun, wenn man so stark ist wie ich. Es will geübt und gelernt sein, man muss es jederzeit und überall abrufen können!